Auge in Auge mit dem Textil

Recherche im Clothworkers' Centre des Victoria & Albert Museums in London

4.10.2016

Wenn man für ein ganz bestimmtes Thema intensiv recherchiert, kann es schon vorkommen, dass man an die Grenzen von Internet, Büchern oder Artikeln stößt.

So geht es mir mit der Stickerei des 12. Jahrhunderts. Ich will inzwischen Dinge wissen, die nirgendwo nachzulesen sind, weil sie einfach noch nie jemand untersucht oder aufgeschrieben hat. Zum Beispiel: Wurden die Stickfäden vernäht oder hat man Knoten gemacht?

Solche Fragen kann man nur beantworten, wenn man sich die Originale ansieht. Wenn man aber nun - wie ich - eine Privatperson ist, ohne offiziellen Forschungsauftrag und ohne den Rückhalt einer Universität oder einer Stiftung, ist das recht schwierig. Sogar MIT Forschungsauftrag etc. hat man bei vielen Museen schlechte Karten. Wenigstens hierzulande.

Bei den geschichtsliebenden Engländern sieht das ein wenig anders aus. Das Victoria & Albert Museum bietet wirklich jedem die Gelegenheit einen ganz genauen Blick auf die lagernden Textilien zu werfen.

Das Textil-Depot des Museums trägt den schönen Namen 'The Clothworkers' Centre for the Study and Conservation of Textiles and Fashion' und ist, wie alle Museumsdepots, für die Öffentlichkeit normalerweise gesperrt. Man kann es aber nach Vereinbarung besuchen.

René und ich hatten ohnehin einen London-Urlaub geplant, nicht zuletzt um die große Opus Anglicanum Sonderausstellung des Victoria & Albert Museums zu besuchen.

Als ich das Clothworkers' Centre dann auch noch entdeckt hatte, war für mich klar: da muss ich hin.


Bürokratie - Anmeldung und Termin

Die Anmeldung ist gar nicht so schwierig. Sie sieht folgendermaßen aus:


1. Exponate aussuchen

Eines der Stücke, das Christa für ihren Besuch im Clothworkers' Centre ausgesucht hatte.
Eines der Stücke, das Christa für ihren Besuch im Clothworkers' Centre ausgesucht hatte.
Bildquelle: Victoria & Albert Museum

Die Online Collection des Museums enthält alle vorhandenen Exponate. Dort kann man sich in Ruhe aussuchen, was von Interesse wäre. Voraussetzung ist - klarerweise -, dass das Exponat nicht gerade in einer Ausstellung gezeigt oder restauriert wird. Es muss sich 'in storage', also im Depot, befinden.

Die gewünschten Stücke müssen dann mit ihren Objektnummern in Form einer E-Mail eingereicht werden. Es kann dann sein, dass - wie in meinem Fall - ein Stück trotzdem noch aussortiert wird, weil es einfach schon in zu schlechtem Zustand ist um es noch heraus zu nehmen. Man kann sich dann dafür etwas anderes aussuchen.


2. Begründen, warum man die Exponate ansehen will

In derselben E-Mail, die die Exponate enthält, muss man sich kurz vorstellen und ausführen, warum man die Stücke sehen möchte. Man muss also das Forschungsziel formulieren.


3. Einen Termin vereinbaren

Ebenfalls in dieser ersten Mail muss man angeben, wann man gerne kommen möchte. Wie immer gilt: je mehr Möglichkeiten man anbieten kann, desto wahrscheinlich ist, dass man auch einen Termin bekommt. Ich habe einfach unsere gesamte Urlaubswoche zur Auswahl gestellt. Zunächst hat es so ausgesehen, als hätte ich trotzdem Pech, aber dann hat jemand einen Termin abgesagt und ich war die Nächste auf der Liste.


4. Formulare ausfüllen

Wenn man einen Termin hat, bekommt man ein Formular zugeschickt, das dann ausgefüllt und unterschrieben zurück geschickt werden muss. Darin werden alle Details noch einmal festgehalten. Und von da an ist alles fix und man kann mit den eigenen Vorbereitungen anfangen.


Es geht los – Die Vorbereitungen

Natürlich muss man schon vor der Auswahl der Exponate eine grobe Ahnung haben, was man eigentlich herausfinden möchte, sonst wird das mit der Auswahl ja schwierig.

Die Untersuchungswerkzeuge, das Christa im Clothworkers' Centre mit dabei hatte.
Die Untersuchungswerkzeuge, das Christa im Clothworkers' Centre mit dabei hatte.

Aber nachdem ich dann den Termin fix hatte, habe ich mir einen detaillierten Fragenkatalog zusammen gestellt. Das würde ich jedem empfehlen, der so eine Gelegenheit zur Forschung bekommt. Zunächst einmal hat man nur begrenzt Zeit und muss daher effektiv arbeiten. Und dann will man bei so einer Gelegenheit natürlich nichts vergessen.

Und ich habe mir auch überlegt, welches Werkzeug ich brauchen werde. Eine Lupe war klar, ebenso ein Lineal und eine digitale Schiebelehre. Warum digital? Weil ich damit die Dicke von Garnen messen wollte, was bei einer normalen Schiebelehre unter Umständen schon etwas schwierig abzulesen ist.

Unsere Freunde von der IG Wolf haben mir dann noch einen Fadenzähler empfohlen, der sich als äußerst nützlich herausgestellt hat, weil er außer der Einteilung fürs Zählen der Fäden auch noch Beleuchtung und eine sehr gute Lupe beinhaltet.

Schreibzeug darf natürlich auch nicht fehlen. Man darf übrigens keine Schreiber mit Tinte mitnehmen, also keine Füllfeder-, Kugel- oder Faserschreiber. Erlaubt sind ausschließlich Bleistifte. Einen Laptop darf man ebenfalls mitbringen, wenn man möchte. Ich habe mich aber altmodisch auf ein Notizbuch bzw. den ausgedruckten Fragenkatalog beschränkt.

Als Zusatz hatte ich dann noch eine kleine, starke LED-Taschenlampe dabei, die ich dann aber nicht gebraucht habe, weil die Beleuchtung im Raum gut genug war.


Fotodokumentation

GANZ wichtig unter meinen Hilfsmitteln war nicht ein Etwas sondern ein Jemand: Vanessa von Sectio Artificerum nämlich. Sie und Sebastian haben den Urlaub gemeinsam mit René und mir in London verbracht.

Im Bereich Fotografie beschränkt sich mein Können auf das Finden des Kamera-Icons auf meinem Handy. Vanessa dagegen hat nicht nur eine wirklich tolle Kamera sondern weiß auch, wie man damit umgeht.

Obwohl sie sich eher für die tatsächliche Konstruktion (Schnitte, Nahtführung, etc.) von mittelalterlicher Kleidung interessiert und meine Objektauswahl daher weniger in ihrem Interessensbereich gelegen hat, war sie so lieb und hat über 200 Bilder von all den Stücken gemacht.

Außer als Fotografin hat sie mich aber auch noch als moralische Unterstützung bei diesem Abenteuer begleitet. Zu zweit ist sowas einfach lustiger.

Unsere beiden Herren haben wir zurück gelassen. Die durften sich inzwischen im London Transport Museum vergnügen, das sie interessanter fanden als alte Stoffreste.


Location – Das Depot

Blythe House in London, Sitz des Clothworkers' Centre.
Blythe House in der Blythe Road, West Kensington, London, Sitz des Clothworkers' Centre.
Bildquelle: Wikimedia Commons

Das Clothworkers' Centre ist in Blythe House untergebracht - ein großes Gebäude, das auch Teile des Depots des British Museums und der National Library beherbergt.

Man kann das Haus nicht einfach so betreten, sondern muss vom Portier herein gelassen werden - was der nur tut, wenn man auf seiner Liste steht.

Beim Portier muss man sich zunächst ausweisen und seine Anwesenheit mit einer Unterschrift bestätigen. Wenn man fotografieren will, muss man auch noch eine Copyright-Vereinbarung unterzeichnen.

Dann muss man alles in einen Spind einsperren, was nicht Schreibmaterial oder Forschungswerkzeug ist. Dann erst wird der zuständige Kurator vom Portier verständigt, dass man da ist. Und dann ... wirds spannend.

Unsere Kuratorin hat uns also beim Portier aufgesammelt und durchs Haus geführt. Blythe House sieht von außen beeindruckend aus, aber innen ist es vor Allem ein riesiger Arbeitsbereich. Es ist sofort klar, dass das kein öffentlicher Raum ist - transportwagengroße Lifte, abgetretene Fußböden, Leitungen und Kabel, die offen auf den Wänden entlang laufen.

Der Arbeitsraum, in dem ich arbeiten durfte, ist ein großer Saal mit vielen, mit weißem Papier bezogenen, Tischen. Hier standen außerdem Computer, Kleiderpuppen (mit und ohne Bekleidung), Regale voll mit ... Sachen ... (was genau, konnte ich nicht sehen), eine fahrbare Metalltreppe, um an die Sachen auch ran zu kommen etc.

Ich gebe aber gerne zu, dass ich mir den Raum gar nicht so genau angesehen habe, denn auf zwei der Tische waren meine Wunsch-Textilien schon ausgebreitet.

Die Kuratorin hat sich nach einer kurzen Besprechung darüber, was ich darf und was nicht, zurückgezogen und ist ihrer eigenen Arbeit nachgegangen.

Was ich durfte: Alles ganz genau ansehen, Fäden und Stiche abmessen und den Fadenzähler auf die Textilien stellen, solange ich keinen Druck ausübe. Was ich nicht durfte: die Textilien mit den Fingern berühren oder irgendwie bewegen.


Ansehen, abmessen, notieren – An die Arbeit

Ich habe also mein Werkzeug ausgepackt, und mich an die Arbeit gemacht. Dabei habe ich die ganze Zeit versucht mir einzureden, dass die Sachen NICHT hunderte Jahre alt sind. Sondern gaaaaaanz normales Zeug.

Christa beim Studieren eines der Exponate
Christa beim Studieren eines der Exponate.
(c) Vanessa Smid

Die Hälfte der Exponate war in klare Plastikumschläge verpackt und durfte auch nicht heraus genommen werden. Die andere Hälfte war in so gutem Zustand, dass sie sogar einfach so da herumgelegen haben. Alles gaaaanz normal.

Ansehen, abmessen, notieren, die Kuratorin bitten, einzelne Stücke umzudrehen (denn das durfte ich ja nicht selber), notieren, abmessen, ansehen. So vergingen die nächsten beiden Stunden.

Vanessa hat mich ein paarmal beim abmessen-notieren-ansehen fotografiert und ich habe es nicht einmal bemerkt.

Die Stücke waren (abgesehen davon, dass es hauptsächlich Fragmente sind), in ganz wunderbarem Zustand. Die Farben waren zwar oft (aber nicht in allen Fällen!) verblasst, aber die Arbeit an sich war perfekt sichtbar. Und so schön.

Ich habe ein neues Verständnis und noch größeren Respekt für die Arbeit entwickelt. Besonders wenn man bedenkt, wie die Arbeitsumstände ausgesehen haben müssen.

Aber was habe ich denn nun eigentlich angesehen? Und warum?


Uralt und so schön – Die ausgewählten Textilien

Hier die Links zu den Exponaten in der Online-Collection des Victoria and Albert Museums.

Textile Fragments (Textile Fragmente)
Stickerei, 12. Jhd. – 2 Fragmente

Embroidery (Stickerei)
Stickerei, 13. Jhd.

Band from a vestment (Borte eines Messgewands)
Brettchengewebe, 11. - 12. Jhd.

Ecclesiastical stole (Klerikale Stola)
Seidengewebe 11. - 12. Jhd.

Textile Fragments (Textile Fragmente)
Stickerei, 12. Jhd.

Woven silk (Seidengewebe)
Seidenlampas - Brokat - 14. Jhd.


Auswahlprozess – Warum gerade diese Stücke?

Zunächst wollte ich nur Stickereien des 12. und frühen 13. Jhds auswählen. Dieser Wunsch hat sich aber schnell als nicht erfüllbar herausgestellt. Da ja die Opus Anglicanum Sonderausstellung des V&A läuft, sind schon einmal alle Stücke mit dieser Technik weggefallen.

Ein Stück – eine spanische Arbeit aus dem 12. Jhd – wurde, wie ich oben schon erwähnt habe, aus meiner Liste gestrichen, weil es zu empfindlich war um es aus der Aufbewahrung zu nehmen.

Es blieben drei Exponate zur Stickerei übrig.

Also habe ich mich entschieden, meine Wunschliste auf Webarbeiten auszudehnen. Dort war mein Hauptfokus das verwendete Garn bzw. der Goldlahn und natürlich die Webarbeit selbst. Ich bin keine Expertin, was das Weben angeht, aber beide Exponate aus dem 12. Jhd hatten interessante Aspekte, die ich mir genauer ansehen wollte. Eines ist eine Brettchenweberei, das andere ist gewebte Seide, die ich für Samit halte. (Letzteres muss ich mir noch bestätigen lassen).

Und dann wollte ich noch ein jüngeres Stück zum Vergleich. Daher der Lampasbrokat aus dem 14. Jhd. Hier hat mich vor Allem das verwendete Garn interessiert.


Forschungsaufgabe - Was habe ich untersucht?

Die Unterlagen für die Untersuchungen im Clothworkers' Centre.
Die Unterlagen für die Untersuchungen im Clothworkers' Centre.

Mein Fragenkatalog war in fünf Hauptkategorien eingeteilt:

  • Stickgrund (bzw. Gewebe)
  • Garne
  • Metallfäden
  • Stiche
  • Vorzeichnung

Diesen Hauptkategorien waren Fragen zugeordnet, wie "Wie lang sind die Stiche?" oder "Ist die Seele des Metallfadens gezwirnt? Falls ja, wie oft?".

Ich habe mich also auf die rein technische Seite der Arbeiten konzentriert. Natürlich könnte man die Objekte auch in Hinblick auf die verwendeten Motive untersuchen, aber weil ich ebenfalls sticke und mich früher oder später auch an einer Rekonstruktion versuchen möchte, liegt mein Interesse beim Arbeitsprozess.


Wissenschaftliches Fazit – Meine Erkenntnisse und deren Grenzen

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich auf einige meiner Fragen recht solide Antworten bekommen habe.

Ein paar Beispiele:

  • Anfang bzw. Ende der Fäden wurden so gut wie immer verknotet. Die Knoten sind sehr klein und die Enden wurden dicht am Knoten abgeschnitten oder die Knoten sehr dicht an die Enden gesetzt. Ich konnte keine aus den Knoten ragenden Fadenreste erkennen. Vernähte Fäden konnte ich nur ganz vereinzelt finden. Die Rückseiten sind im Gesamteindruck sehr sauber gearbeitet ohne größere Strecken von flottierenden Fäden.
  • Die seidenen Stickfäden sind weder gedreht (bei Maulbeerseide ist ein starkes Verdrehen der Fasern auch nicht notwendig) noch verzwirnt. Da im Spaltstich gestickt wurde, ist es auch sehr viel besser, wenn die Seidenfasern möglichst gerade nebeneinander liegen. So glänzt die fertige Stickerei stärker.
  • Die seidenen Seelen der Goldfäden sind aber in einem Beispiel sehr wohl sichtbar gedreht (also versponnen), aber nicht sichtbar gezwirnt.
  • Die Stichlängen bewegen sich im Allgemeinen zwischen 2 und 3 Milimeter.
  • Die Stichführung folgt den vorgegebenen Konturen, auch bei Details wie Kleiderfalten – dadurch wird eine Strukturierung und Plastizität der Figuren vorweg genommen, die in späteren Jahrhunderten in der Nadelmalerei noch weiter entwickelt und fortgeführt wird.
  • Vorzeichnungen sind teilweise sichtbar und wenn, dann in Schwarz bzw. Grau ausgeführt. Ich konnte nur durchgehende Linien sehen, einen Hinweis auf punzierte Vorlagen konnte ich (erwartungsgemäß) nicht finden.

Einige Fragen mussten aber auch offen bleiben.

Zum Beispiel die, ob Anfang und Ende der Fäden verschieden behandelt wurden. Da ich die Stücke nicht beliebig hin- und herdrehen durfte, war es unmöglich festzumachen, welche Garnenden Anfänge und welche Enden waren.

Eines der Stücke, das Christa für ihren Besuch im Clothworkers' Centre ausgesucht hatte.
Eines der Stücke, das Christa für ihren Besuch im Clothworkers' Centre ausgesucht hatte.
Bildquelle: Victoria & Albert Museum

Auch weiß ich noch nicht, ob das Seidengewebe der Stola Samit ist oder nicht. Ich hätte den Stoff auch sehr gern einmal angefasst, um zu sehen, wie dick die Seide wirklich ist. Schließlich sind sehr viele der erhaltenen Stickereien auf Samit gestickt und ich hätte mir gern ein Bild von dessen Dichtheit und Schwere gemacht. Das hätte es mir vereinfacht einen möglichst guter Ersatz zu finden. Aber abgesehen davon, dass ich ja ohnehin nichts anfassen durfte, war der Stoff auf der Rückseite auch mit einem Futterstoff vernäht.

Und ich habe auch einmal vergessen, etwas zu messen, was ich hätte messen sollen. Die Abstände der Überfangfäden an der Stickerei aus dem 13. Jhd nämlich. Ich hoffe, mir aus den Fotos ein ungefähres Bild machen zu können aber die genauen Maße fehlen.

Wer an den exakten Ergebnissen interessiert ist, kann sich gern das unten angeführte PDF herunter laden. Für die Bilder, die wir gemacht haben, habe ich keine Erlaubnis zur Veröffentlichung, weshalb die leider in der elektronischen Schublade bleiben müssen.

Für die, die sich das PDF holen, möchte ich aber darauf hinweisen, dass meine Erkenntnisse natürlich nicht repräsentativ sind! Es waren nur wenige Exponate, eine sehr kleine Teilmenge der noch existierenden Objekte aus dieser Epoche. Außerdem war meine Zeit sehr begrenzt und ich konnte nur Stichproben der Maße nehmen bzw. nicht jedes einzelne Detail so genau studieren, wie ich das gerne getan hätte. Vielleicht (hoffentlich) werde ich in Zukunft Gelegenheit haben, noch weitere Erkenntnisse zu sammeln und vielleicht (hoffentlich) nimmt sich auch die Forschung dieser Fragen noch gründlicher an.


Persönliches Fazit – Ich mag Museumsdepots

Für mich persönlich war das ein sehr lohnenswerter Ausflug. Einmal natürlich für die gewonnenen Erkenntnisse, aber auch, weil es spannend ist, die Arbeitsumgebung eines Museums aus nächster Nähe sehen zu können.

Wir durften ja hier in Linz auch schon einmal ins Depot des Landesmuseums – die Atmosphäre in Blythe House ist nicht so viel anders.

Was auch sehr ähnlich war, ist die Freude der Kuratoren an ehrlichem Interesse und Engagement. Wie so oft wird ein anfangs etwas skeptisches Beäugen schnell zu einem echten Lächeln, wenn die Leute merken, dass man sich ernsthaft interessiert und auch schon einiges an Vorkenntnissen mitbringt. Auch als Privatperson ohne Forschungsstipendium.
"I'd really like to visit again." sagte ich zu der Kuratorin.
"Anytime." antwortete sie.


Christa Schwab, 28.10.2016


Download

Untersuchungsergebnisse (PDF, ca. 100 kByte)


Weiterführende Links

'The Clothworkers' Centre' des Victoria and Albert Museums

 

Borte (Seitenabschluß)